Programm November 2020

Do 05.11.2020
Goldener Salon | Konzert

Verlegt auf den 09.05.2021
Tickets behalten ihre Gütltigkeit
Tiflis Transit (Indie, DE)

taz und ListenCollective präsentieren:

Als Tiflis Transit im November 2018 mit ihrer EP Mondaene Dysfunction (Listenrecords) einen ersten Schritt aus der digitalen Anonymität machten, war das gleich ein ziemlich großer: Denn das Quartett aus Wuppertal, Hannover und Berlin wusste mit seinem Blue Soul, der sich mit großer Spielfreude zwischen Traurigkeit und Groovyness schlängelt, den Zeitgeist ins Mark zu treffen.

Tiflis Transit schreiben Songs, die fast alles können; die es schaffen, jedem und jeder in Strophe 1 das Herz zu brechen, nur damit es im Refrain wieder heilen kann. Songs, an deren Ende man an nichts mehr glaubt, aber irgendwie doch an mehr als zuvor. So als würde man sich dunkel an einen Alptraum erinnern, den man vor zwei Wochen hatte. Definitiv mit Kloß im Hals, aber ohne Angst, sogar mit sehr viel Wohlgefühl.

Dafür sorgt die Tanzbarkeit, ebenso die zur Vereinfachung vertrackter Gedankengänge – und eine Rhythmussektion, die weiß, was sie will. Das geht so was von ins Ohr und bleibt noch viel länger nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen.

YouTube: youtu.be
Spotify: spoti.fi
Instagram: www.instagram.com

Eintritt: € | Eintritt VVK: 14.50 €
 | Open: 20:00 | Start: 20:30
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So 08.11.2020
Goldener Salon | Konzert

Verschoben auf 2021
Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können zurückgegeben werden
Deeper (Indie / US)

Nachholtermin! Tickets behalten ihre Gültigkeit.

What do you do when pain blots out joy? How do you learn to take care of yourself? What happens when the things you think are helping end up doing the most harm? 'Auto-Pain' is the Sophomore album from Deeper, a record that finds the band embracing open space, using synths to create shadows where bricks of guitars once would’ve blocked out the sun. The group — singer and guitarist Nic Gohl, bassist Drew McBride, and drummer Shiraz Bhatti — were all graduates of Chicago’s rich DIY scene who came together around their love of Wire, Devo, Gang of Four, and Television. While the new record is still within the Great Lakes post-punk tradition of their debut, the album isn’t as insular as its predecessor; it’s less interested in pile-driving and more willing to dwell in liminal spaces. Guitars enter the picture precisely, locked bass grooves propel things forward. Drummer Shiraz Bhatti, who is half-Pakistani and half-Native American, embraced the drumming patterns he’d heard growing up at pow-wows, channeling the anxieties of his heritage into his playing and keeping the group grounded when they switch into all-out percussive attack. The result is an album both more nuanced and catchy.

Auto-Pain represents the constant wave of depression felt by many in everyday life. Stemmed from Aldous Huxley’s ‘Brave New World’, Auto-Pain is a concept meant to be an inverse to soma, a pill in the book which makes everything numb. The idea of auto-pain is to epitomize the desire to return to a connection with thoughts and clarity, which comes at the expense of feeling everything simultaneously. The album artwork features the now-demolished Prentice Women’s Hospital in Chicago capturing the band’s rounded-off brutalism, and the album title appears in Urdu, a nod to drummer Shiraz Bhatti’s Pakistani heritage. The record was recorded and mixed by Chicago scene luminary Dave Vetraino (Lala Lala, Dehd) and mastered at Chicago Mastering by Greg Obis (Ne-Hi, Melkbelly).

www.facebook.com/deeperchi
deeperchi.bandcamp.com/

Check out their new album:
deeperchi.bandcamp.com/album/auto-pain

Eintritt: € | Eintritt VVK: 9.00 €
 | Open: 20:00 | Start: 21:00
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Do 12.11.2020
Goldener Salon | Konzert

Verschoben! Nachholtermin ist der 06.06.2021 - Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Life (Post Punk, UK)

Leider muss das Konzert von LIFE am 19.05.2020 in Hamburg infolge der bekannten Entwicklungen auf den 12.11.2020 verlegt werden. Die Geschehnisse der letzten Wochen zeigen, dass in Deutschland und in vielen anderen Ländern aufgrund behördlicher Anordnungen Veranstaltungen nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden können. Bei international auftretenden Künstlern kann es wie in diesem Fall dazu kommen, dass dadurch Auftritte in Deutschland betroffen sind, auch wenn diese terminlich hinter dem aktuellen Verbotszeitraum liegen. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Hier das Statement der Band:

''Looking out the window, as I keep doing, at the hushed streets I can hear the silence, undisturbed. …..…Hi all, we hope our love reaches you during these challenging times. This international community, that we are part of, means so much to us and we can’t wait to share music live, together again with you all. We are rescheduling our tour dates to a period in the future whereby we hope we are all together again. Here is our European run, let’s do this together, like we always do.''

Wenn man aus Kingston-upon-Hull kommt, hat man nicht viel Freude, schenkt man den dort ansässigen Post-Punkern von LIFE Glauben. Ein amtlich bekundeter, unfähiger Stadtrat, eine selbst für großbritannische Maßstäbe schlimme Armutsrate, hohe Obdachlosenzahlen: Egal in welcher Sozialstatistik, um Hull zu finden wird man ziemlich sicher ins obere Drittel scrollen müssen. Schon daran kann man ahnen, wie sich die Musik auf LIFEs zweitem Album „A Picture Of Good Health“ anhört. Jeder der 13 Songs springt einem ins Gesicht und braucht meist keine drei Minuten, um den Zorn des Zuhörers zu erregen. Sänger Mez Green arbeitet als Betreuer in einem Jugendzentrum für den sozial abgehängten Teil der Gesellschaft und bringt von dort Lyrics von ungeahnter Intensität mit, und seine Mitspielenden Mick Sanders an der Gitarre, Lydia Palmeira am Bass und Stew Baxter am Schlagzeug unterstützen ihn in seiner Wut tatkräftig. Schon auf dem Debütalbum „Popular Music“ haben LIFE ihrem angestauten Ärger lautstark freien Lauf gelassen und landeten damit überraschend auf der „Album of the year 2017“-Liste von BBC Radio 1 – neben Künstlern wie Jay-Z, Skepta, The XX oder Wolf Alice. Viel Zeit ließen sich die Engländer danach mit dem zweiten Album nicht, haben sich wieder ins Studio begeben und innerhalb von vier Wochen einen enorm dichten und konsistenten Soundtrack ihres Lebens auf Platte gebannt. Mit reißenden und stacheligen Riffs, schweren Bassläufen und hektischen Drumschlägen dreht sich die Musik in schnellem Tempo um sich selbst, während Mez seine Texte schreit, spricht, ausspuckt. Das hat man in dieser Intensität selbst in England schon seit einiger Zeit nicht mehr so kompromisslos gehört. Diese Dynamik ist in der Lage, Mauern einzureißen. Man spricht ja gerne von einem reinigenden Gewitter: Hier kann man endlich einmal erleben, wie sich so etwas in echt, sehr laut und schnell anhört. Und nach 30 Minuten endet ihr 2019er-Werk „A Picture Of Good Health“ mit dem fast schon aufmunternd-positiven „Don’t Give Up Yet“ und dem Spoken-Word-Track „New Rose In Love“. Das Ganze hat große Klasse und verspricht grandiose Konzerte – nicht umsonst haben ihre Landsleute von IDLES die Briten mit auf Tour genommen. Im Mai kann man sich von ihren Live-Qualitäten selbst überzeugen, wenn sie für fünf Shows zu uns kommen.

youtu.be

Eintritt: € | Eintritt VVK: €
 | Open: 20:00 | Start: 21:00
Mi 18.11.2020
Hafenklang | Konzert

VERSCHOBEN! Nachholtermin ist der 14.04.2021. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Will and the People (Rock, UK)

Wenn sich eine Band direkt nach einem Festivalbesuch gründet, ist es fast logisch, dass Ihr Sound auf die großen Bühnen abzielt. Die vier Mitglieder von Will and the People trafen sich 2010 auf dem legendären Glastonbury Festival und legten kurz darauf richtig los: Ihren eklektischen Sound, der irgendwo zwischen Reggae, Ska, Rock, Folk und Punk angesiedelt ist, schliffen sie auf unzähligen Konzerten so lange rund, bis er sichergestellt war, dass jede und jeder im Publikum komplett abgeholt wurden. So wurden ihre Shows schon bald zu inklusiven Happenings, bei denen wirklich alle mit offenen Armen empfangen wurden.
Ihre 2019 veröffentlichte 13. Single ›Gigantic‹ liefert einen Vorgeschmack auf das vierte Album, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Im Zuge dieser guten Neuigkeiten kommen Will and the People mit jeder Menge Spielfreude im Gepäck zu uns!

www.willandthepeople.com

Eintritt: € | Eintritt VVK: 15.00 €
 | Open: 20:00 | Start: 21:00